Seesterne

Es war einmal ein alter Mann, der jeden Morgen einen Spaziergang am Meeresstrand machte.

Eines Tages sah er einen kleinen Jungen, der vorsichtig etwas aufhob und ins Meer warf.

Er rief : "Guten Morgen, was machst Du da ?"

Der Junge richtete sich auf und antwortete : "Ich werfe Seesterne ins Meer zurück. Es ist Ebbe, und die Sonne brennt herunter. Wenn ich es nicht tue, dann sterben Sie."

"Aber junger Mann" erwiderte der alte Mann, "ist Dir eigentlich klar, daß hier Kilometer um Kilometer Strand ist. Und überall liegen Seesterne. Du kannst unmöglich alle retten, das macht doch keinen Sinn!"

Der Junge hörte höflich zu, bückte sich, nahm einen anderen Seestern auf und warf ihn lächelnd ins Meer .

"Aber für diesen macht es Sinn!" 

"Dass mir der Hund das Liebste sei,

sagst Du - oh Mensch - sei Sünde.

Der Hund blieb mir im Sturme treu,

der Mensch nicht mal im Winde"

(Franz von Assisi)

"Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,

müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken"

(indianische Weisheit)